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Gelenkschutzmaßnahmen

Unter Gelenkschutzmaßnahmen werden alle Verhaltensmaßnahmen verstanden, die dafür sorgen, dass ein Gelenk nicht übermäßig geschädigt wird. Wesentliche Gelenkschutzregeln sind das Vermeiden von hohen Spitzenbelastungen und von Stoßbelastungen, das Vermeiden von Drehbewegungen sowie eine nach Möglichkeit achsengerechte Belastung des Gelenks. Gelenkschutz-Verhalten wird in der Rheumatologie in speziellen Gelenkschutzkursen trainiert.

 

Die Ergotherapie in der Rheumatologie hat vor allem folgende Aufgaben:

  • Eingehende Funktionsdiagnostik, schwerpunktmäßig unter dem Gesichtspunkt der alltäglichen Tätigkeiten in Haushalt, Beruf und Freizeit sowie der Alltagsbelastungen. Dazu werden verschiedene standardisierte diagnostische Hilfsmittel eingesetzt, zum Beispiel Tests mit praktischen Übungen und Fragebogen ("ADL-Fragebögen": "activities of daily living" = Aktivitäten im täglichen Leben).
  • Gelenkschutzberatung, Gelenkschutzeinweisung und Gelenkschutztraining zum Schutz gefährdeter Gelenke sowie zur Vorbeugung vermeidbarer Gelenkschädigungen.
  • Funktionelle Therapie, d.h. das Training von Bewegungsabläufen, entweder bei vorliegenden Störungen oder Einschränkungen oder zur Verbesserung von Präzision, Ausdauer und Kraft.
  • Hilfsmittelversorgung, z.B. zum Gelenkschutz oder zur Kompensation von Behinderungen.
  • Anfertigung und Anpassung von Schienen oder anderen "orthopädietechnischen" Hilfsmitteln, ebenfalls zum Gelenkschutz oder zur Kompensation von Behinderungen.