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Hörverarbeitungsstraining

Eine auditive Verarbeitungs- und/oder Wahrnehmungsstörung (AVWS) liegt vor, wenn zentrale Prozesse des Hörens gestört sind. Zentrale Prozesse des Hörens ermöglichen die Analyse von Zeit-, Frequenz- und Intensitätsbeziehungen akustischer oder auditiv- sprachlicher Signale, Prozesse der binauralen Interaktion (z.B. zur Geräuschlokalisation, Lateralisation und Störgeräuschbefreiung) und der dichotischen Verarbeitung (gleichzeitiges Hören/Verarbeiten). Es handelt sich dabei um ein Defizit der Informationsverarbeitung, das spezifisch für die auditive Sinnesmodalität ist. Das Ergebnis im Tonschwellenaudiogramm ist dabei unauffällig."
So lautet die offizielle Definition der deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie.
Bei Lernstörungen, z.B. Lese- und Rechtschreibschwäche, liegt oft eine auditive Verarbeitungs- oder Wahrnehmungsstörung vor.
Wenn ein Kind Schwierigkeiten hat, zuzuhören, kann dies an der auditiven Wahrnehmungsverarbeitung liegen, es kann aber auch ein Aufmerksamkeitsdefizit sein. Ebenso ist die Fähigkeit, Hinzuhören, oft bei einer Tonusregulationsstörung auffällig.
Die sensorische Integrationstherapie oder andere Maßnahmen zur Tonusregulation sind deshalb oft auch Bestandteil der Therapie bei entsprechenden Schwierigkeiten.
Eine genaue Befunderhebung erlaubt uns, zielgerichtet sinnvollste Maßnahmen herauszufinden.
Ein Training der auditiven Fähigkeiten findet statt mittels spezieller Computerprogramme, sowie mittels Übungsprogramm nach Fred Warnke.